Sonntag, 18. August 2019
Notruf: 112

Kreisbrandinspektion demoliert LKW Kabinen

Was sich wie organsierter Vandalismus anhört, ist natürlich ganz legal.
Hierbei handelte es sich um eine THL-Schulung, die ihren Schwerpunkt auf die technische Rettung aus LKWs legt. Schließlich kann man einen LKW taktisch nicht als einen etwas größeren PKW betrachten. Neben den Dimensionen ist auch der Aufbau und somit das taktische Vorgehen für die Feuerwehr anders. Allein die Höhe, in der ein verunfallter Fahrer sitzt, macht der Feuerwehr schon oft Probleme um eine schonende Rettung durchzuführen.

Und dass die Fahrerkabine eines LKW nur an vier Punkten befestigt ist, die bei entsprechender Krafteinwirkung jederzeit reißen können, ist auch nicht jedem bewusst. So ist es zum Beispiel umso wichtiger, die Kabine auf dem Rahmen zu sichern und zu fixieren, damit diese nicht fallen und jemanden verletzen kann. Einer von vielen wissenswerten Punkten, welche die Mitglieder der Kreisbrandinspektion und der Feuerwehr Merching lernen durften. Dass eine Fahrertüre eines LKW so viel wiegt wie ein Mensch, während man eine PKW-Türe problemlos alleine tragen kann, weiß natürlich auch nicht jeder.

 

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Lehrgang für Führungsassistenten 2019

Vom 27.06. bis 06.07.2019 fand im Feuerwehrgerätehaus Aichach ein Führungsassistenten-Lehrgang, der in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Aichach und der Kreisbrandinspektion Aichach-Friedberg Friedberg kreiert wurde, statt. Insgesamt 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Feuerwehren stellten sich der neuen Aufgabe und nahmen an dieser Ausbildung teil. Der Lehrgang gliederte sich in einen theoretischen sowie in einen praktischen Block.

 

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Ein halbes Jahrhundert bei der Feuerwehr

Ein halbes Jahrhundert bei der Feuerwehr
Landrat ehrt aktive Feuerwehrler aus dem Landkreis

Mehrmals im Jahr werden Menschen aus dem Landkreis von Landrat Dr. Klaus Metzger für jahrzehntelangen Einsatz bei den Freiwilligen Feuerwehren im Wittelsbacher Land ausgezeichnet. Für 25 und für 40 Jahre aktiven Dienst gibt es eine Urkunde und ein Ehrenzeichen. Erstmals im Landkreis Aichach-Friedberg wurden nun auch zwei sehr verdiente Feuerwehrmänner für 50 Jahre Engagement bei ihren Feuerwehren geehrt: Karl Heinz Mayr aus Kissing und Anton Hartwig aus Pöttmes.

Der Landrat gab einen kleinen Einblick in die Laufbahnen der beiden „Feuerwehrurgesteine“: Karl Heinz Mayr war in seiner langen Laufbahn auch bereits Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kissing und unter anderem auch beim Elbhochwasser 2002 eine Woche lang im Einsatz – in Kreinitz, im damaligen Partnerlandkreis Riesa-Großenhain, heute Landkreis Meißen.

Anton Hartwig, Bruder von Kreisbrandinspektor Klaus Hartwig, war über 20 Jahre Jahre lang Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Pöttmes. Als Kreisbrandmeister war er zudem längere Zeit für die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses zuständig und hatte auch bereits das Amt des Kreisjugendfeuerwehrwarts inne.

Insgesamt 55 Aktive wurden am Donnerstagabend ausgezeichnet. Mehrere Bürgermeister begleiteten die zu Ehrenden aus ihren Heimatgemeinden, die Feuerwehrkapelle Mering sorgte traditionell für den musikalischen Part des festlichen Rahmens bei der Feuerwehrehrung des Landkreises.

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Einsatzübungen im KBM-Bereich 42

Am 13.01.18 wurde in Almoos im ehemaligen Lehrerwohnhaus drei Übungen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung abgehalten.

Das Objekt, das von der Gemeinde Petersdorf zum Abriss freigegeben wurde, konnte somit beübt werden. Es bestand aus Kellergeschoss, das auf der Nordseite ebenerdig war und als Garagen genutzt wurde, was in der Beurteilung der Stockwerke zu Unstimmigkeiten führte. Das Erdgeschoss war auf der Südseite ebenerdig und auf der Nordseite, wo die Anfahrt der Kräfte stattfand, als erster Stock beurteilt wurde. Im Erdgeschoss war eine Wohnung untergebracht. Der erste Stock hatte zwei Wohnung, eine Wohnung war auf der Südseite mit Balkon ausgestattet und war von der Süd- und Westseite als erstes Stockwerk anleiterbar. Auf der Nordseite durch die im Keller untergebrachten Garagen als zweiter Stock (FFB 7m) anleiterbar.

Die EinliegerWohnung im ersten Obergeschoss war von außen nur von der Südseite aus zugänglich.

Das Dachgeschoss wurde als Lagerraum genutzt. Das Objekt hatte ein abgeschlossenes Treppenhaus, der Eingang befand sich auf der Nordseite im Kellergeschoss. Das Objekt war mit Hydranten von der öffentlichen Wasserversorgung versorgt, in ca. 150m Entfernung befand sich eine Löschwasserzisterne.

 

 

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