Donnerstag, 03. April 2025
Notruf: 112

Flughafenübung fördert Zusammenarbeit der Organisationen

Am vergangenen Samstag nahmen einige Feuerwehren aus dem Landkreis sowie Kräfte der Kreisbrandinspektion an einer groß angelegten Übung am Augsburger Flughafen teil.


Insgesamt 170 Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Rettungsdienst und THW beübten am Augsburger Flughafen ein nicht ganz alltägliches Szenario: Simuliert wurde ein Zusammenstoß zweier Flugzeuge in der Luft. Während sich beide Maschinen im Landeanflug auf den Flughafen befinden, prallen die Flugzeuge aufeinander, eines davon fängt Feuer, das andere stürzt in eine simulierte größere Menschenmenge auf dem Segelflugzeug-Landeplatz, was zu einer großen Anzahl an verletzten Personen führt.


Wichtig war die Übung dabei besonders für den Flughafen selbst sowie die Augsburger Flughafenfeuerwehr. Diese sind vom Luftfahrtbundesamt dazu verpflichtet, im regelmäßigen Turnus derartige Übungen durchzuführen. Die erfolgreiche Absolvierung des Löschangriffs auf ein brennendes Flugzeug binnen 180 Sekunden ab Alarmierung ist eine der Voraussetzungen für die Betriebserlaubnis des Airports und daher immens wichtig. Umso erfreulicher, dass die Flughafenfeuerwehr - die sich übrigens zum großen Teil aus Personen rekrutiert, die auch im Landkreis Aichach-Friedberg in Freiwilligen Feuerwehren Dienst leisten - diese Herausforderung problemlos meisterte.

Parallel zum eigentlichen Brand-Einsatz simulierten Feuerwehr und Rettungsdienst auf dem angrenzenden Gelände für Segelflugzeuge eine sogenannte MANV-Lage - ein Massenanfall von Verletzten, die es durch das in die Menschenmenge hineingestürzte Kleinflugzeug zu betreuen und abzuarbeiten gilt.


Um die Übung noch etwas auszuweiten und die Zusammenarbeit mit Einsatzkräften aus der Umgebung sowie dem Rettungsdienst zu trainieren, hatte sich der Flughafen nun im zweiten Jahr in Folge dazu entschlossen, weitere Organisationen in die Übung zu integrieren. Neben den Feuerwehren aus Friedberg, Affing, Mühlhausen und Rehling nahmen Kräfte der Kreisbrandinspektion, UG-ÖEL, Rettungsdienst und THW sowie mehr als 50 Statisten an der Übung teil.